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Kaiserdom St. Peter und Georg

Klein Venedig

Altes Rathaus

St. Michael

Neue Residenz

Historisches Museum

Naturkunde-Museum

Bamberger Symphoniker

 

 

Im Norden Bayerns, in die prächtige Landschaft der Fränkischen Schweiz eingebettet, befindet sich die Kaiser- und Bischofsstadt , die im Jahre 2007 ihr tausendjähriges Bestehen feierte.

Die 70.000-Einwohner-Stadt zählt zu den wichtigsten Wirtschafts- und Kulturzentren in Franken. Erfreulichweise zählt zu den wenigen Städten, die sämtliche Kriege relativ unbeschadet überstanden haben. So ist die Anzahl der Denkmäler der Stadt inzwischen auf über 2.000 herangewachsen. Darunter zahllose Monumentalbauten aus dem 11. bis 18. Jahrhundert und das rund tausend Jahre alte Gärtnerviertel. Deshalb trägt die fränkische Bischofstadt seit 1993 zu Recht das Prädikat „Weltkulturerbe“ und ist damit das zwölfte Denkmal auf der UNESCO-Liste innerhalb Deutschlands. bezaubert die Betrachter durch ihr beispielloses historisches Stadtbild. Ach wenn ich meine Heimatstadt Berlin sehr liebe, liegt mir sehr am Herzen, Zwar ist im Vergleich zur Berlin etwa sechzehn mal kleiner (Zur Anmerkung beträgt die Fläche der Hauptstadt Berlin ca. 891 km²), aber mindestes genau so attraktiv und erlebnisreich, dank dieser ganz besonderen Anziehungskraft, der Faszination und Begeisterung die ich empfinde - daher wie ich finde auch zurecht als "Weltkulturerbe und Wirtschaftszentrum" genannt... 

 

 

 

Auf einem der sieben Hügel Bambergs, dem Domberg, erhebt sich der viertürmige Kaiserdom St. Peter und Georg. Das Bauwerk ist in die Zeit der Spätromanik und der frühen Gotik einzuordnen.

Es ist das Kernstück der Stadt und berühmt vor allem für seine Skulpturen ( Reiter). Der Begründer des Bistums , Kaiser Heinrich II, ist zugleich die Stifterfigur des Kaiserdoms. Der erste Dom wurde 1012 geweiht, der jedoch fiel 1085 einem Brand zum Opfer.

 

Den Nachfolgebau ereilte hundert Jahre später dasselbe Schicksal. Bischof Ekbert von Andechs-Meranien verlieh der Kathedrale im Jahr 1237 ihre endgültige Gestalt. Bekannt ist der Kaiserdom insbesondere wegen der großen Grablege, in der neben

 

 

 

Als „Klein Venedig“ wird eine ehemalige Fischersiedlung in bezeichnet, die aus rund 30 Fachwerkhäusern des 19. Jahrhunderts besteht. Die sich eng aneinander reihenden liebevoll ausgeschmückten Häuschen wurden direkt am Ufer der Regnitz auf Holzpfählen erbaut.

Die Wohnbauten mit den leicht schiefen Dächern besitzen Balkone und winzige Vorgärten mit gemütlichen Bootsstegen. Das überaus romantische Ensemble lässt sich am besten von der Brücke am Alten Rathaus bestaunen. Die idyllische Siedlung zählt heute zu den reizvollsten Wohngegenden Bambergs.

 

 

 

 

Für den Bau des Rathauses war der Bischof von Erzählungen zufolge nicht bereit, den Bürgern auch nur einen Zentimeter seines Bodens zur Verfügung zu stellen. So entschlossen sich die , inmitten des Flusses eine künstliche Insel zu erschaffen. Sie rammten Holzpfähle in die Regnitz und errichteten darauf ihr Rathaus.

Der Standort des Gebäudes kennzeichnete im 14. Jahrhundert die Herrschaftsgrenze zwischen der Bürger- und Bischofstadt. Weshalb dieses Projekt als Demonstration bürgerlichen Machtstrebens zu werten ist.

 

Der Bau wurde im 18. Jahrhundert von Michael Küchel im Stil des Barock und Rokoko umgestaltet. Das Rathaus beeindruckt neben der außergewöhnlichen Architektur insbesondere durch die Plastizität der Fresken und die barocke Bemalung des Hauses. Im Innern findet sich ein musealer Glanzpunkt Bambergs: Eine der größten privaten Porzellan- und Fayence-Sammlungen Europas.

 

 

 

Das einstige Benediktinerstift wurde im Jahr 1015 auf Anregung von Kaiser Heinrich II gegründet. Durch einen verheerenden Brand wurde das Kloster zerstört und 1610 im Nachgotischen Stil wieder aufgebaut. Unter der Leitung der Familie Dientzenhofer wurde im 18. Jahrhundert die komplette Anlage im barocken Stil neu aufgebaut. Im Innern der Kirche bezaubert die Deckenausmalung.

Zu sehen ist ein himmlisches Herbarium mit naturgetreuen Darstellungen von rund 600 Blumen und Heilkräutern, die den so genannten Himmelsgarten bilden.

 

 Neben der barocken Fassade und dem nachgotischen Netzgewölbe beeindruckt St. Michael durch das Grabmal des Heiligen Otto. Ein weiter Panoramablick auf die zu Füßen liegende Stadt bietet sich den Besuchern von der Terrasse hinter der Kirche. Lohnenswert ist zudem ein Spaziergang durch den barocken Michaelsberger Garten.


 

 

Die Neue Residenz der Fürstbischöfe entstand in zwei Bauabschnitten: Unter Fürstbischof von Gebsattel wurden ab 1602 zunächst die beiden Flügel, die die Obere Karolinenstraße flankieren, im Renaissancestil erbaut. Dann wurden unter Fürstbischof Lothar von Schönborn die barocken Flügel am Domplatz von Johann Leonhard Dientzenhofer 1697 – 1703 als fürstbischöfliche Residenz errichtet.

Heute befinden sich im vierflügligen Gebäudekomplex aus Sandstein die Staatsbibliothek und die Staatsgalerie , die prunkvolle Stuckdecken, Möbel und Wirkteppiche aus dem 17. und 18. Jahrhundert beherbergt.

Einen besonderen Blickfang stellt der Kaisersaal mit seiner Deckenbemalung dar, die Melchior Steidl mit 16 überlebensgroßen Kaiserbildnissen kreierte. Sehenswert sind weiterhin die majestätischen Kurfürstenzimmer, das fürstbischöfliche Appartement sowie die Gemäldegalerie mit altdeutscher und barocker Malerei. Besucher können außerdem den schönen Ausblick vom Rosengarten im Residenzhof genießen.


 

 

Dieses Museum ist seit 1938 in der alten bischöflichen Hofhaltung untergebracht. Den Grundstock bilden private Sammlungen des 18. Jahrhunderts. Es werden kunst- und kulturhistorische Sammlungen zur Historie der Stadt Bambergs und Oberfrankens gezeigt. Die chronologisch aufgebaute Ausstellung umfasst zahlreiche Exponate von der Urgeschichte bis ins 19. Jahrhundert.

Eine Schatzkammer mit frühgeschichtlichen und liturgischen Objekten findet sich im Untergeschoss des Hauses. Der Dom ist das Herzstück des Museums.

 

Hier werden Architekturfunde und Portraits vom Dom-Gründer Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde ausgestellt. Darüber hinaus ziehen im so genannten Reichssaal Pieter Breughels und Lucas Cranachs Skulpturen und Gemälde die Blicke der Besucher aus sich.

 


 

Unter Leitung von Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal wurde inmitten der Stadt das ehemalige Jesuitenkolleg errichten, heute eines der ältesten Museen Deutschlands. Seit über 200 Jahren ist diese ungewöhnliche Anlage, für die der bekannte fränkische Baumeister Georg Dientzenhofer verantwortlich zeichnet, Heimat des Naturkunde-Museums. Das Museum beherbergt ein Naturalienkabinett mit dem berühmten „Vogelsaal“.

Ein museales Gesamtkunstwerk, welches heute zu den eindrucksvollsten frühklassizistischen Museumsräumen zählt und in der Welt seinesgleichen sucht.

 

 Auf insgesamt 800 Quadratmetern werden neuartig gestaltete Ausstellungen zu Themenbereichen wie Ökologie, Umweltschutz, Zoologie und Mineralogie angeboten, die für Abwechslung sorgen und bei jedem Besuch etwas Neues offenbaren. Obwohl das Museum Eigentum der Lyzeumsstiftung ist, gehört es zur Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.

 

 

 

Wer besucht, kommt am Aushängeschild der Stadt nicht vorbei; Die Rede ist hier selbstverständlich von den Symphonikern (seit 2003 auch Bayerische Staatsphilharmonie), die mit ihrem böhmischen Musizierstil, Virtuosität und Klangkultur Berühmtheit in der ganzen Welt erlangt haben.

Das Orchester der Extraklasse wurde 1946 von einstigen Mitgliedern der deutschen Philharmonie in Prag und von Musikern aus Karlsbad und Schlesien gegründet, die im Zweiten Weltkrieg nach kamen. Dank der geografischen Lage stellt das Orchester nach Öffnung der Grenzen zum Osten das Zentrum des deutschen und europäischen Musiklebens dar.

Und durch den Bau der Konzerthalle an der Regnitz, die eine hervorragende Akustik vorweist, bekam das Orchester im Jahr 1993 eine würdige Wirkungsstätte. Obwohl das Orchester jährlich vierzig Mal in der eigenen Halle in auftritt, finden die meisten Konzerte auf überregionalen und internationalen Tourneen statt.

 


 

 

In einer der vorherigen Themen:

-"... Berlin und siegen Basketball Bundesliga: Das Spiel: - Berlin     
-  Bischof von
, Erinnerung in Berlin    
- 9 Jahre Graduiertenkolleg in Berlin und
      
- Das CD-ROM  vom Historischen Museum Berlin und der Staatsbibliothek
...".
 

 

 

Interne News:

Hallo meine Lieben, eine erfreuliche Mitteilung darf ich heute bekannt geben. Es ist bereits entschieden - wir machen eine Gruppenreise nach Berlin. Dies Entscheidung muss noch von Herrn Mai bekräftigt werden, wobei ich hier kein Problem seine würde. Es ist bekannt, dass wir circa 3 bis 5 Tagen in Berlin verbringen werden. Auch Stadtrundfahrt mit dem Bus sowie Museumbesuch wird es wohl geben. Viel zu sehen gibt es von den Stadteilen Berlin-Charlottenburg sowie Berlin-Steglitz. Einige finanzielle Fragen stehen noch offen, werden jedoch in den nächsten Tagen zur Sprache kommen. Zu den Unterkünften ist folgendes zu sagen: ein zentrales Hotel bzw. Pension wird noch gesucht, diese günstige Unterkunft Berlin zentral, sowie dieses preiswerte Hotel Berlin Steglitz kämmen eventuell für unsere Unterkunft in Berlin in Frage. Zu den Hotelzimmer wäre zu sagen, dass Einzelzimmer sowie Doppelzimmer reserviert werden. Noch können die Teilnehmer an der Gestaltung des kulturellen Programms mitbestimmen, ebenfalls sind eure Vorschläge zu der Unterkunft - Berliner Hotels, Pensionen in Charlottenburg und Steglitz erwünscht. Die Hotelreservierung muss bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen getätigt werden, da die Hotels zu einem späteren Zeitpunkt  erfahrungsgemäß sonst keine freie Zimmer zur Verfügung hätten. Die Teilnehmerliste ist bereits fertig und ist wie immer bei Frau Bach zu beziehen. 
Eure Mareike.
 

 

Sehenswertes, Geschichte, Kultur und Touristen Informationen,  Berlin.

Redaktion:
Franz Zimmer (efc.) Berlin
Gerhard Brunold (gfn.)
Jens  Gröger (ufd.) Berlin 

 

 

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